Risk@Work


Hintergrund

Risk@Work ist eine wissenschaftlich fundierte, regelbasierte Methode der Allokation von Risikokapital im Asset Management. Investoren nutzen die von La Française Systematic Asset Management (vormals Veritas Institutional GmbH) entwickelte Methode, um schwankungsarme Wertverläufe, Kapitalerhalt in Marktkrisen und Kapitalwachstum in normalen Marktphasen zu erzielen.

Das Management von Extremereignissen (Tail-Risks) ist eine der wesentlichen Stärken unseres unabhängig von (Kurs)-Prognosen oder Korrelationsschätzungen arbeitenden Modells. Ziel ist die bessere Kalibrierung und Nutzung von knappen Risikokapitalbudgets

 

Methode

Risk@Work ist eine wissenschaftlich fundierte Methode.

Sie basiert auf Erkenntnissen aus den 1950er und 2000er Jahren, die von uns erstmalig in 2007 zu einer umsetzungsfähigen Anwendung zusammengeführt wurden. Grundsätzlich eignet sich Risk@Work für alle liquiden Assetklassen, in denen sich die Positionsgrößen mindestens jährlich verändern lassen. Damit qualifizieren sich alle börsennotierten Wertpapiere und mindestens monatlich handelbaren Fonds – und somit auch börsennotierte Private-Equity-Beteiligungen und Immobilienaktien.

Risk@Work befasst sich damit, die optimale Risk-Return-Positionierung für ein Portfolio zu finden. Hierbei wird der Risikokapitalfaktor* gesucht, der dem Investor unter Beachtung seines Risikobudgets die beste Rendite bezogen auf sein eingesetztes Risikokapital verspricht.

 

*) Risikokapitalfaktor als Verbindungsglied zwischen Risikobudget und risikotragendem Portfoliovolumen, stellt sicher, dass Portfoliorisiken und Verlusttoleranz immer aufeinander abgestimmt sind.Risikokapitalfaktor = investiertes Portfoliovolumen / Risikobudget (Verlusttoleranz)

 

Vorgehensweise von Risk@Work

 

Risk@Work ist eine Methode für die Analyse Ihrer aktuellen oder zukünftigen Portfolioallokation unter folgenden Annahmen:

Kann die Portfolioallokation angesichts ihrer Risikovorgaben die gewünschte Performance erreichen?

Welches Risikobudget wird benötigt, um eine gewünschte Portfolioallokation darzustellen?

Dabei ermöglicht die Anwendung von Risk@Work das Kapital in Marktkrisen möglichst zu erhalten und in normalen Marktphasen vom Kapitalwachstum zu profitieren.


Darüber hinaus ergeben sich durch die Minimierung von Tail-Risiken, möglichst schwankungsarme Wertverläufe. Durch den Einsatz von Risk@Work werden Verlustrisiken auf ein vorab fest definiertes Niveau begrenzt und eine individuell angepasste Asset Allokation mit einer Vielzahl an Stellschrauben und Möglichkeiten geliefert.

 

Weitere Erläuterungen

Anlagestrategien, die auf die Treffgenauigkeit von Kapitalmarktprognosen setzen, sind zum Scheitern verurteilt. Detailprognosen wie „der DAX steigt um 1.000 Punkte" treffen nur in den allerseltensten Fällen ein. Quantitative Modelle können helfen, Anlageentscheidungen unabhängig von Detailprognosen zu treffen. Auch sie beruhen auf Zukunftserwartungen – diese sind jedoch weniger konkret. Einfache Beispiele für solche Erwartungsmodelle sind Timing- bzw. Trendfolge- oder Titelselektionsmodelle, die auf Annahmen beruhen wie:

  • Solange der DAX unter der 200-Tageslinie notiert, überwiegen negative Tendenzen am Aktienmarkt
  • Aktien mit einem relativ niedrigen KGV schlagen häufig den Index
  • Mit Hilfe von Rückrechnungen können solche (kurs-)prognosefreien Strategien überprüft und die Trefferhäufigkeit der zugrundeliegenden Aussagen quantifiziert werden:
  • Solange der DAX unter der 200-Tageslinie notiert, überwiegen in 60% der Handelswochen negative Tendenzen am Aktienmarkt
  • Aktien mit einem relativ niedrigen KGV schlagen den Index in 70% der Handelsmonate

Als (kurs)prognosefreie Strategie setzt Risk@Work auf eine mehrperiodische Portfoliosteuerung auf Basis des mathematischen Fundaments des sogenannten Kelly-Kriteriums und langen Erfahrungszeitreihen für die jeweiligen Anlageklassen.

Das aus der Spieltheorie bekannte Kelly-Kriterium ermöglicht die Optimierung der Gesamtgewinnsumme durch die Wahl des richtigen Geldeinsatzes pro Investition. Durch die Maximierung des Erwartungswerts der geometrischen Rendite vermeidet Kelly den kurzfristigen Ruin durch unangemessen große Einsätze, erlaubt aber gleichzeitig den progressiven Einsatz von einmal erzielten Gewinnen, um bei künftigen Investitionen noch größere Gewinne erzielen zu können. Kelly konnte beweisen, dass dieses System allen anderen Systemen zur Positionsgrößenbestimmung in vergleichbaren Situationen überlegen ist.

 

Zugangswege

Die La Française Systematic Asset Management bietet institutionellen Kunden ihre Kompetenz im Asset Management sowie Beratung von Spezial- und Publikumsfonds an. Dabei entwickeln wir individuelle Lösungen, die an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst sind. Diese speziellen und maßgefertigten Konzepte bieten wir als Advisory- oder Outsourcingmandate an.